OpenWRT – Raspberry Pi Firewall und Schutz vor den Provider-Routern

Dieser Beitrag wurde 88207 mal angezeigt.

Hy Leute,openwrt-logo

schon etwas her das ich was geschrieben habe. Aber zur Zeit tut sich für mich nichts interessantes an der Miner Front.
Daher habe ich mich mal mit einem Thema beschäftigt, was in der letzten Zeit wohl immer wichtiger wird.

Bei den meisten Providern ist es mittlerweile so, das man einen Router gestellt bekommt und diesen selber nicht mehr administrieren kann.
Sprich, man ist nicht der eigene Herr über den Router. Die Provider können ins eigene Intranet schauen und “schnüffeln” ohne das es dem Anwender auffällt oder bewusst wird. Dies ist keine Unterstellung. Jedoch muss man vorsichtig sein und man darf hier niemanden mehr trauen.

Nun der Provider kann über seinen Router auf das komplette Intranet zugreifen. Spannend, den wenn man beim Support eines solchen Anbieters in der Hotline ist und mal etwas quer fragt, kommt man auch mal an die Info, “Nachdem wir Ihren Router neu gestartet haben….” UPS, was? Ihr könnt “MEINEN” Router neu starten? … Haben wir gesehen das folgende Einstellungen oder Geräte dazu führen könnten das es nicht so ganz läuft wie wir uns das vorstellen ….

Da muss man erst mal schlucken und ich hoffe das es nicht soweit kommen muss. Aber das führt genau zu dem Problem, der Provider kann sehen, welche Geräte im Intranet sind und wenn dieser lieber die WLAN Funktion seines Routers bezahlt haben will, könnte es mal vorkommen das der eigene Router, der sich dahinter befindet, plötzlich nicht mehr erkannt wird.

Sollte, hätte, könnte…. DARF NICHT PASSIEREN!

Hier kann man sich jedoch gegen schützen. Früher war der Splitter der Übergabepunkt. Heute nimmt sich ein Provider das Recht, das der Router dieser Punkt ist, und erhält somit die Kontrolle. Und aus der Vergangenheit wissen wir, dass gerne mal Geheimdienste in solche Netze einbrechen, da die Geräte meist mangelhaft gegen Angriffe geschützt sind.

 

Mit OpenWRT und einem Raspberry Pi, kann man jedoch verhindern, dass die Gauner ins eigene Intranet kommen um so Daten von angeschlossenen Geräten stehlen können.
Als Ausgang benutze ich dieses Tutorium auf englisch.

Was benötigen wir, um uns so eine “Firewall” einzurichten?

(Ich würde mich freuen wenn Ihr die Artikel, über meinen Partner-Shop bei Amazon kauft, reguläre Amazon Preise, keine Nachteile und ihr unterstützt meine Seite damit 😉 )

Step 1

Als erstes besorgen wir  uns ein angepasstes Image: openwrt-raspi
Dieses installieren wir auf z.b. eine 8GB SD Karte.

Hierfür gibt es das Tool Win32DiskImager-0.9.5-binary.
Mit diesem Tool ist es möglich, das Image auf eine SD-Karte bootfähig zu schreiben.

  • Entpackt das *.img
  • Schließt euren Kartenleser an euren Rechner an und steckt eine SD Karte ein (min. 4GB, besser 8 GB oder mehr)
  • und öffnet das Programm Win32DiskImager.
  • Wählt nun das Image aus und das entsprechende Laufwerk und klickt auf “Write”

Win32_Disk_Imager

Alle Daten werden dabei auf der SD Karte gelöscht.

Step 2

Nachdem wir das Image in unseren PI gesteckt haben, können wir den Pi mittels Debug Kabel booten.

Dazu schließen wir das Debug Kabel zuerst am Pc an und schauen in dem Geräte und Drucker Manager welchen COM Port belegt wurde.

  • Nun starten wir Putty und geben die entsprechenden Daten ein damit wir uns zu unseren Raspberry verbinden können.
  • Wir setzen die “Connection type” auf: Serial
  • Speed auf 115200
  • Wer Putty vorher schon einmal verwendet hat, sollte darauf achten das UTF-8 eingestellt ist.
  • Anschließend klicken wir auf “Open”. Putty wartet nun auf eine Verbindung.

new_putty_connection_window

Nun schließen wir das Kabel, an. Schaut euch dazu das Bild an:
gpio_closeup

 Step 3

Ihr solltet nun sehen, wie der Pi bootet. Nachdem das Bild stehen geblieben ist, Drückt ihr einmal die Entertaste. Somit seit ihr nun schon eingeloggt.

  

Nun schließt ihr das Netzwerkkabel an den Pi sowie euren Router an. wichtig ist, das ihr Zugang zu diesem Netzwerk habt. Da ihr sonst nicht auf den Pi kommt.
Der Anschluss wird direkt erkannt und durch eine kleine Meldung bekanntgegeben.

Nun könnt ihr ifconfig eingeben.
Damit bekommt ihr eine Auflistung aller angeschlossenen Netzwerkadapter sowie deren Daten. Für uns ist die Netzwerkadresse wichtig. Diese benötigen wir für den nächsten Step.

Step 4

Im Beispiel hat unser Pi die Adresse 192.168.0.17 bekommen. Diese geben wir jetzt in unserem Browser ein um uns das erste mal mit unserem OpenWRT zu verbinden und um die Einstellungen vorzunehmen.

OpenWRT_Boot_04Im Standard ist unser Root Passwort leer. Dieses sollten wir direkt nach der Installation setzen.
Dazu loggt ihr euch mit dem User root und einem leeren Passwort ein.

OpenWRT_Boot_05Wechselt anschließend auf System und Administrator und speichert dies direkt ab.

Step 5OpenWRT_Boot_06

Damit unser USB Lan Adapter auch erkannt wird, müssen wir einen Treiber dafür nach installieren.
Geht dazu auf System -> Software klickt als erstes auf Update List und sucht nach mcs7830 mit find package

 Unter Available packages (mcs7830) solltet ihr nun ein Packet finden das könnt ihr mit einem klick auf Install auf euren Pi hauen.

 

Step 6

Damit wir nun unsere beiden LAN Schnittstellen nutzen können, müssen wir ein zusätzliches WAN Interface installieren.
Dazu klicken wir auf Network -> Interfaces

Hier befindet sich vorerst nur eine Schnittstelle. Die LAN Schnittstelle.OpenWRT_Boot_07

Wir klicken nun auf Add new interface

  • Als Namen geben wir WAN ein
  • Als Protokoll : DHCP client
    Wenn unser Router seine IP Adressen automatisch vergibt. Das ist im Standard immer der Fall. Sonst wählen wir Static address
  • Als Schnittstelle wählen wir nun unser neues eth1 Interface aus.
    Damit bestimmen wir schon mal, dass diese Seite an den 2ten Router oder Rechner kommt.
  • Nun öffnen wir die Reiterseite “Firewall Settings” und wählen unsere WAN Schnittstelle aus.
  • und Submit ,  Save&Apply zum speichern der Einstellungen.OpenWRT_Boot_08

 

 Es befinden sich nun 2 Schnittstellen in der Übersicht.

 

 

Step 7OpenWRT_Boot_09

Als nächstes müssen wir die Einstellungen so ändern, das wir den Traffic über den Pi leiten können.
Dazu müssen wir unserer Lan Schnittstelle sagen, das dieser eine feste IP Adresse beziehen soll.

  • Dazu klicken wir auf Network -> Interfaces
  • Bei LAN eth0 auf Edit
  • Das Protokoll ändern wir auf Static address
  • Geben eine Feste IP Adresse im IP-Raum unseres Routers ein, IPv4 address am besten sehr niedrig. z.b. 192.168.1.1
  • Als Netmask : 255.255.255.0
  • Das Gateway lasst ihr leer.
  • Und Broadcast ebenfalls leer lassen.
  • Save & Apply

Wenn alles richtig läuft, wird die Verbindung nun getrennt. Ihr könnt den Pi nun unter der neuen IP Adresse finden. Hier könnt ihr euch nun wieder einloggen. Ich habe unter DHCP Advanced Settings noch den Hacken bei Dynamic DHCP sowie bei Force gesetzt. Ist aber kein muss.

  • Zur Sicherheit sollte ihr nun den Pi einmal neustarten. Dazu geht ihr auf System -> Reboot und klickt auf Perform reboot

Im Putty Fenster könnt ihr nun sehen das der Pi neu bootet. Loggt euch danach wieder auf dem Pi per Browser ein.

Step 8

Nun können wir unsere Firewall sowie unseren eigenen DNS / DHCP Server starten.

Dazu klicken wir auf System -> Startup hier sind unsere beiden benötigten Dienste noch deaktiviert und mit einem Roten X gekennzeichnet.
Mit einem klick auf “Disabled” aktivieren wir die beiden Dienste.

OpenWRT_Boot_10

Step 9

Damit haben wir unseren OpenWRT soweit vorbereitet für den Start. Nun kommt der “kniff“.

Ihr könnt den Pi nun fertig anschließen. Entfernt das Debug Kabel und nehmt die Netzwerk Kabel vom Internet-Router ab.
Nun verbindet ihr das LAN-Kabel das am USB-Adapter ist, mit euren Router der nach außen ins Internet kommt.
Der normale LAN Anschluss kommt an euren zweiten Router/WLAN-Router.
Achtet darauf das dieser Router den DHCP Server deaktiviert hat, den diesen stellt ja nun der Raspberry Pi.

Nehmt den Pi wieder unter Spannung über den Mirco-USB Anschluss. Dieser bootet nun.
Ihr solltet nun mit eurem Rechner den Pi über die Statische IP Adresse erreichen können, wenn ja, habt ihr alles richtig gemacht und ihr habt euren Router fein hinter dem Raspberry Pi versteckt.Falls ihr beim ersten Aufruf keine Internet Seite öffnen könnt, liegt das daran, das zb. Windows noch den alten DHCP mit DNS gespeichert hat. Dieser antwortet natürlich nicht mehr. Startet einfach euren Rechner neu. Das hilft.

Nun kann der Provider nicht mehr sehen, welche Geräte sich in eurem LAN befinden.

RaspPi-OpenWRT

Nun schaut euch mal etwas um, und ggf. findet ihr eine optimale Einstellung wie man sich damit ordentlich absichert. Dies dürft ihr gerne als Kommentar hinterlassen.

Tipp:

Unter Status -> Realtime Graphs -> Traffic könnt ihr nun z.b. auch sehen was eure aktuelle Geschwindigkeit ist.

OpenWRT_Boot_11

Schlusswort 😉

Wenn euch dieses Tutorium gefallen hat, würde ich mich über ein paar Kommentare freuen sowie natürlich eine kleine Spende 😉
Nutzt dazu einfach den Spende Button oben im Beitrag 😉

 

Wie immer biete ich euch meine Hilfe an. Wer also gerne einen komplett eingerichteten Pi haben möchte darf sich gerne bei mir melden.

 Und wie immer gilt, Rechtschreibfehler dürfen behalten werden 😉

 

Beste Grüße und viel Spaß!

Euer Sven

 




Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Über Sven

- Du hast Fragen? - Do you have a question? - Dir hat mein Beitrag geholfen? - If my articles helped you : - Spend me a Beer ;)

42 Responses zu “OpenWRT – Raspberry Pi Firewall und Schutz vor den Provider-Routern”

  1. Kai 11. November 2014 at 09:16 #

    Hi Sven,

    Danke für den Hinweis und die Anleitung. Funktioniert diese auch 1:1 mit dem Banana Pi? Dieser hat ja bereits 2 GigaBit Ethernet Ports und ist nicht auf den USB Adapter angewiesen?

    Gruß, Kai

    • Sven 11. November 2014 at 19:46 #

      Moin Kai,

      der BananaPi hat auch leider nur 1 LAN Anschluss. Hier wird also auch ein USB Adapter benötigt. Aktuell ist mir kein Board bekannt, das 2 LAN Anschlüsse hat.
      Das Image wird wohl nicht auf dem BananaPi laufen. Aber du kannst es ja mal ausprobieren. Wenn die LED grün bleibt, nimmt er das Image nicht an.

      Beste Grüße,
      Sven

      • Paul 21. Februar 2015 at 00:10 #

        Das Image läuft – die led wird gar nie grün!

  2. claus 30. November 2014 at 16:44 #

    Muss das Microusbkabel auch angeschlossen sein oder reicht das USB zu TTL Kabel?

    • Sven 5. Dezember 2014 at 22:09 #

      Wenn das Debug Kabel angeschlossen ist, bekommt der Pi darüber Strom.
      Das reicht in der Regel aus.

      Beste Grüße

  3. Micha 8. Januar 2015 at 22:19 #

    Hallo Sven,
    habe deine Anleitung befolgt, jedoch zieht der RPi keine Netzwerkadresse. Muss der RPi nicht vorher die SubNetmaske 255.255.255.0 bekommen?
    Gerne würde ich dir ein Bild schicken, wie es bei mir aussieht. Schreib mir doch kurz eine Email. Ich schick dir dann das Bild.

    Vielen Dank
    Mfg
    Micha

    • Stephan 8. Februar 2015 at 18:23 #

      Das problem habe ich auch

  4. Svenson 26. Januar 2015 at 04:04 #

    Hallo, danke für den Artikel. Ist es auch möglich, den Pi per VPN (sowas wie hidemyass) auf das Internet zugreifen zu lassen und ihn trotzdem als Gateway zu nutzen?

  5. Marcus E. 27. Januar 2015 at 22:12 #

    Hallo Sven,

    Du hast hier eine schöne Anleitung geschrieben! Vielen Dank!
    Was ist an dem Image gegenüber den openwrt-Images modifiziert?
    Und warum ist das Image so viel größer als das von openwrt?

    fragt
    Marcus

    • Sven 28. Januar 2015 at 18:50 #

      Das hängt alleine damit zusammen, das das Tool womit man die SD Karte kopiert, direkt die Größe der SD Karte nimmt und nicht die tatsächliche Größe.

      Sonst ist alles gleich.

      Beste Grüße,

      • Jörg 20. Juli 2015 at 12:31 #

        Moin Sven,
        ich habe das Image genommen welches du als Link angeboten hast.
        Nur leider übernimmt er nicht die komplette SD Karten Größe. Deshalb wollte
        ich fragen ob ich noch ein Befehl eingeben muss damit er den Rest der SD
        auch nutzt.

        Gruß Jörg

  6. Stephan 3. Februar 2015 at 14:28 #

    Hallo,

    kann man auch einen anderen USB / LAN – Adapter nehmen.

    MfG

    Stephan Sonntag

    • Sven 3. Februar 2015 at 18:58 #

      Hy,

      Sollte gehen.
      Es muss nicht explizit der genannte sein.

      Ich weiß nur, das es mit dem genannten 100%ig funktioniert 😉

      Beste Grüße

    • Stephan 4. Februar 2015 at 19:17 #

      Ich werde es ausprobieren und dann hier posten

  7. Paul 21. Februar 2015 at 00:52 #

    1. Sehr gute anleitung! Danke dafür.
    2. Mein banana pi läuft mit dem image von (Link entfernt) hervorragend.
    3. Wie kann ich diesen Treiber für den usblan (Lenovo) installieren wenn
    ich keine internetverbindung habe? *.ipk auf die sd kopieren und von dort?
    4. Mein Fernseher bleibt dunkel.
    5. Ich will cj-dns installieren, geht das?
    MfG

    • DJ 3. April 2015 at 10:01 #

      Sers
      Beim BananaPI ist der HDMI Anschluss deaktiviert. Und drum bleibt der TV auch dunkel (das gleiche Problem hatte ich auch) und nach nachdem ich GIDF gefragt habe. Fand ich auch die Loesung
      Soll heissen Du musst beim Banana die SW via Console aufsetzen -> was keine grosse Sache ist.
      Gruss DJ

      • Sven 4. April 2015 at 02:51 #

        Das ist so nicht korrekt.

        Bei OpenWRT wird kein Signal auf den HDMI gelegt. Es gibt nur die reine Webbasierte Oberfläche.
        Wenn du auf den Pi möchtest, musst du dich per Console oder per Port 80 auf dem Pi mit OpenWRT anmelden.

        Beste.

  8. Daniel 22. Februar 2015 at 09:52 #

    Hey,

    kannst du mir sagen was ich falsch mache bei mir möchte der Raspberry Pi b einfach nicht booten.
    Ich habe dein Image gedownloadet und alles genau nach der Anleitung gemacht aber leider will der Pi einfach nicht.

    Danke für deine Hilfe!

    • Sven 23. Februar 2015 at 23:14 #

      Hy, was bekommst du den mit dem Debug-Kabel angezeigt?
      Bootet der Pi? Bekommst du überhaupt Feedback von dem Pi? Wenn da schon nichts kommt, kann es sein, das der Pi kaputt ist.
      Wenn etwas kommt, und er einfach bei einem Step stehen bleibt, könnte es sein das die SD Karte kaputt ist.

      Beste Grüße

  9. Ralf 5. März 2015 at 21:33 #

    Hallo,

    tolle Anleitung, habe jedoch das Problem beim Raspberry Pi B2 das er die Netzwerkkarten nicht erkennt. Konsolenzugriff und Bootvorgang läuft einwandfrei.

    Hast Du eine Idee, oder noch besser eine Lösung?

    Vielen Dank in Vorraus!!
    Ralf

    • Ralf 5. März 2015 at 21:38 #

      Sorry,

      hab meine Raspi`s verwechselt, das Problem tritt bei meinem B+ auf !!!

  10. Söan 25. März 2015 at 01:33 #

    Moin,

    bei mir erkennt er den USB-to-Ethernet Adapter nicht. Unter Wheezy funktioniert dieser problemlos. Installiere ich in openWRT die Treiber, erscheint dennoch kein neues Interface bei mir. Kann mir da wer helfen. Ansonsten eine top Anleitung! 🙂

  11. Baschdi 28. April 2015 at 09:42 #

    Hallo Sven,

    ich habe mir den Telekomrouter nicht andrehen lassen und habe mir eine Fritzbox 7330 gekauft 🙂
    Besteht hier auch die Gefahr von “Sprich, man ist nicht der eigene Herr über den Router. Die Provider können ins eigene Intranet schauen und “schnüffeln” ohne das es dem Anwender auffällt oder bewusst wird.” ?

    Beste Grüße
    Baschdi

    • Dave 23. Mai 2017 at 19:35 #

      Hallo Baschdi,

      ja. Das Protokoll mit dem Dein Provider “hinter” den Router schauen kann nennt sich TR-069.
      Das kann man bei den FritzBoxen abschalten.
      Bei meiner versteckt sich die Einstellung hinter “Internet->Zugangsdaten->Anbieter-Dienste” und dort “Automatische Einrichtung durch den Dienstanbieter zulassen” deaktivieren.
      Das TR-069 war 2014 der Grund dafür das Millionen Router gehackt wurden.

      Viele Grüße
      Dave

  12. Tjerk 3. Mai 2015 at 03:49 #

    Moin gibt es eine günstigere alternative zu den Intellinet Hi-Speed USB 2.0 auf Fast Ethernet Mini-Adapter schwarz ich perönlich finde 25,90 Euro hapich für den Adapter! (EUR 10,99 + EUR 14,91 Versandkosten
    Auf Lager. Verkauft von ELECTROCORE)

    2 LAN Kabel (z.b. CAT6)
    Langt da nicht ein Standard Karbel ?

    Was bedeutet genau WAN?
    Habe mich durchglesen habe es aber nicht ganz verstanden . . .

    Ist der Raspberry PI 512MB inordnung von der Geschwindigkeit oder doch lieber der Raspberry PI 1GB mit 1GB/s LAN Port ?

  13. HomeTronic 15. Mai 2015 at 14:50 #

    Hallo Sven,
    top Anleitung, aber leider will weder mein PiB+ noch mein Pi2 mit dem von Dir bereitgestellten OpenWRT-Image booten. Habe auch mehrere SD-Karten getestet. Irgendeine Idee? Mit anderen Images (z.B. Raspberry) starten beide problemlos.
    Vielen Dank vorab für Deine Hilfe.

    • Sven 15. Mai 2015 at 18:58 #

      Hy, welche Meldung bekommst du den beim Bootvorgang? Könnte sein, das dieses zum Image inkompatible ist.

      Beste Grüße

      • HomeTronic 19. Mai 2015 at 22:17 #

        Hi, ich bekomme leider gar keine Meldung. Der Cursor im Putty-Fenster blinkt nur still vor sich hin… Grüße

  14. Olli 26. Mai 2015 at 10:42 #

    Hi!
    Hab alles wie beschrieben gemacht…Am USB Port hängt ein Hama. Soweit funktioniert soweit alles.
    Ich bin bei Vodafone und habe eine Easybox 802.
    Wenn ich das DSL Kabel vom Router in den USB Port(WAN) und das Kabel vom Computer(PC) in den Raspberry Lan Port stecke bekomme ich keine Internetverbindung zustande. Wenn ich die Easybox aufrufe kommt keine ADSL Verbindung.
    Hab schon alle möglichen Verbindungen gesteckt…immer das gleiche. Ich vermute das irgend eine Einstellung nicht stimmt…aber welche!??
    Gruß Olli

  15. AllesKäse 27. Mai 2015 at 21:26 #

    Zunächst dachte ich du wolltest dich gegen die Gefahr schützen:
    A)”und wenn dieser (Provider) lieber die WLAN Funktion seines Routers bezahlt haben will, könnte es mal
    vorkommen das der eigene Router, der sich dahinter befindet, plötzlich nicht mehr erkannt wird”
    Wow, dachte ich Eingangs : Raspberry als Router, dahinter das Provider-Gerät.Ich fing an zu lesen:)
    Nachdem ich die Anleitung gelesen habe ist mir klar gewesen, dass genau das die Anleitung nicht her gibt, sondern nur gegen: “..verhindern, dass die Gauner ins eigene Intranet kommen um so Daten von angeschlossenen Geräten stehlen können.” (aber selbst das kann natürlich niemand garantieren)
    Für den Leser, der -wie ich Eingangs- dachte irgendwelche Scriptkiddies, die weit verbreitete Router hacken, aussperren zu können hier die Erklärung: In diesem Artikel werden zwei Router benötigt (irgendwo in der Mitte des Textes steht das erst). Dazwischen hängt der Raspberry. D.h. der Router mit dem Ihr ins Netz geht ist weiterhin durch den Provider erreichbar. (genau das wollen wir aber doch nicht). D.h. der Provider kann hingegen des Arguments A) auch die Geräte hinter dem Router aussperren.(ja auch einen Raspberry und damit auch den Rest der am Pi hängt). Dennoch eine zweite dmz hinter dem Provider-Router ist besser als keine.

    • Sven 27. Mai 2015 at 23:54 #

      Hy,

      Eigentlich sagt die Überschrift ja schon worum es geht 😉
      Zudem muss eigentlich klar sein, das die wenigsten Provider ein LAN Anschluss für das Internet bieten.
      Der ist aber für den Pi zwingend notwendig, nicht wahr?

      Aber, ich habe gerade ein Beitrag auf Heise gelesen : http://www.heise.de/newsticker/meldung/Exploit-Kit-greift-ueber-50-Router-Modelle-an-2665387.html

      Und hier kann man seinen “Provider Router” sogar von einem selbst schützen. Da der Exploit den Router des Providers nicht findet und somit auch nicht dort eindringen kann.

  16. Jörg 16. Juli 2015 at 08:52 #

    Moin Svenm

    schöne Anleitung, ich wollte mich am Wochenende mal ransetzen und diese ausprobieren.
    Da ich derzeit kein Debug/ Konsolen Kabel habe wollte ich Fragen ob es auch ohne dieses Kabel
    funktioniert. Also mit Anschluss an einen Monitor mit Tastatur.

    Gruß Jörg

    • Sven 16. Juli 2015 at 19:33 #

      Mit Tastatur und Monitor,

      ich glaube OpenWRT unterstützt dies an der Stelle nicht. Es gibt keine Ausgabe.
      Müsstest du aber nochmal nachlesen.

      Sonst halt per LAN.

  17. Frank 2. September 2015 at 17:35 #

    Hallo,

    Super Anleitung, damit sollte ich das auch hinkriegen.
    Kann man das openwrt Paket auch mit dem Raspberry 2 verwenden? Ich habe sonst die Befürchtung meine 100 er Leitung auszubremsen.

    Danke

    Frank

    • Sven 2. September 2015 at 18:36 #

      Hy,

      die Anleitung sollte auch auf dem Pi 2 funktionieren. Bei dem Raspberry kannst du aber nur 30Mbit erreichen. Nimm das Banana RPi-1 Board. Damit bekommst die volle Bandbreite. Anleitung ist verlinkt 😉

      • VollBanane 27. September 2015 at 15:05 #

        Wo verlinkt? Finde leider keine Anleitung die gezielt das BananaPi behandelt. Ansonsten erst mal vielen Dank, gutes Tutorial.

  18. Frank 4. September 2015 at 19:50 #

    Hi Sven,

    ich habe mir ne Banane geholt und in der Tat, das ist super schnell. Vielen Dank für den Tipp.

    Jetzt gucke ich mal, wie ich damit wieder von außen in mein Netz komme. Seitdem ich Glasfaser hab’ geht das nicht mehr. Die Fritzbox hat so ihre Probleme mit dem IP-V6, was die Deutsche Glasfaser liefert.

    Jedenfalls bin ich jetzt einen Schritt weiter..

    Viele Grüße

    Frank

  19. Alexander 11. November 2016 at 17:06 #

    Hallo,
    ich versuche verzweifelt das openwrt Image auf meinem Pi zum laufen zu bekommen aber egal welchen Rechner ich benutze (eigenen, Kollegen), der Pi bootet mit der bespielten SD Karte einfach nicht. Nur das rote Lämpchen leuchtet.
    Hab das bespielen der SD Karte mit Win32 Disk Imager, Unetbootin und dem Terminal in Linux probiert, aber alles ohne Erfolg.

    • Sven 12. November 2016 at 12:56 #

      Es scheint, als ob dein Board kaputt ist.

      • Alexander 13. November 2016 at 19:11 #

        Hallo Sven, daran hab ich auch schon gedacht. Jedoch funktioniert ein anderes Image ohne Probleme

        • Sven 18. November 2016 at 19:08 #

          mh, hast du vielleicht ein anderes Board? z.b. eine neuere Version? GGf. passt es deswegen nicht zusammen.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Adblocker mit OpenWRT Router - 22. Januar 2016

    […] 2 Beiträgen zuvor habe ich euch erklärt wie ihr OpenWRT auf einem Raspberry Pi, als auch auf einem Banana Pi Routerboard installieren und nutzen könnt. Fast jeder fühlt sich […]

Schreibe einen Kommentar

Blog Archiv